Tell me more! Instagram Stories als Content-Kanal für Unternehmen


Eine kleine Quizfrage an Euch: Was ist wohl aufgeräumter als Eure Wohnung vor dem Besuch der Schwiegereltern? Ganz richtig: der Feed auf Instagram. Besonders Unternehmen strahlen hier mit hochauflösenden Bildern, perfekt in Szene gesetzten Motiven und vorproduzierten Inhalten, die genug Eye-Candy bereithalten, um uns zuckersüße Content-Erlebnisse zu bescheren. Süßigkeiten schmecken nun mal, bei hochwertigem Content ist es ähnlich. Aber doch ist es sinnvoll, von Zeit zu Zeit mal durchzumischen.

Der Mix macht’s

Öffnen wir Instagram auf dem Smartphone, stehen uns gleich zu Beginn zwei Optionen offen: Entweder man scrollt sich froh und munter durch den Feed oder schaut sich die Stories an, die in der App ganz oben angebracht sind. Ein klarer Platzvorteil, 1:0 für die Stories. Seit August 2016 bietet Instagram seinen Nutzern die Möglichkeit, über das Story-Format authentische und nahbare Inhalte zu erstellen. Und die User feiern es: 300 Mio. Menschen nutzen die Instagram-Stories jeden Tag. Im Juni 2017 haben mehr als 50 % der Unternehmen auf Instagram mindestens eine Story erstellt. Höchste Zeit also, neben dem Feed auch dieses Format zu bedienen, denn auf den Mix kommt es an.

Wir zeigen Euch hier, worauf dabei genau zu achten ist, und für welchen Content sich die Instagram-Stories besonders eignen. Los geht’s!

Tipps für Eure Stories

Be unique: Design finden und Tools entdecken

Jeder große Storyteller hat eine eigene Stimme, die seine Geschichten so unverwechselbar macht. Übertragt dieses erzählerische Prinzip auch auf Eure Stories. Konkret bedeutet das: Sucht Euch eine passende Schriftart, die Ihr beibehaltet und die dem Corporate Design des Unternehmens entspricht. Auch Branded Hashtags lassen sich kinderleicht in Stories integrieren und funktionieren sehr gut, um etwa Kampagnen zu kennzeichnen. Überhaupt bedeutet der Einstieg in die Insta-Stories Experimentierfreude pur, denn viele spannende Tools wollen entdeckt werden. Am besten legt Ihr in einer Strategie fest, welche Ihr davon nutzen möchtet. Eine originelle Auswahl macht Eure Stories unverwechselbar.

Reichweite und Engagement pushen

Instagram liefert Euch viele Möglichkeiten, über die Story in direkten Kontakt mit der Community zu treten und Interaktionen zu generieren. Dies kann auf eine lustige Art genutzt werden, wenn sich das Team in der Mittagspause mal wieder nicht auf einen bestimmten Bestelldienst einigen kann, oder für kleine Marktforschungsstichproben zu Euren Produkten. User können mit Emojis auf Euren Content reagieren. Mit Abstimmungen könnt Ihr sie noch mehr einbinden und ein unmittelbares Feedback erhalten.

Durch das Setzen von Ortsangaben gelangt Ihr zudem zu mehr Reichweite, denn über die geografische Angabe kann Eure Story einer Standort-Story zugeordnet werden. Ein Beispiel: Ihr eröffnet eine neue Filiale in Braunschweig und taggt Eure Story mit dem entsprechenden Standort. Damit kann sie Teil der Braunschweig-Story auf Instagram werden, die anderen Nutzern auf der Explore-Page vorgeschlagen wird. So erfahren diese, was in Ihrer Stadt gerade los ist, und machen sich bestenfalls auf den Weg zu Eurem Opening.

In Bezug auf die Reichweite haben Instagram-Stories zudem einen weiteren entscheidenden Vorteil: Noch ist der Algorithmus überschaubar. Statt eines Riesen-Algorithmus mit einer Menge an Faktoren und Stellschrauben à la Facebook, sind hier im Wesentlichen drei Punkte entscheidend:

  • Zeitpunkt der Veröffentlichung (Wann erscheint der Inhalt?)
  • Interaktionen und Relevanz der Story (Wie viele User haben schon mit dem Inhalt interagiert?)
  • Verbindung zum Absender (Wie eng ist die Verbindung zwischen Story-Profil und User? Liken die User dessen Content im Feed? Schauen sie regelmäßig die Stories des Profils?)

Natürlich ist nicht möglich, alle Faktoren herausfinden zu können. Die kennt nur Instagram. Wir dürfen gespannt sein, was sich zukünftig tut und wie am heißen Eisen namens Story-Algorithmus weiter gefeilt wird. Über alle News halten wir Euch selbstverständlich auf dem Laufenden!

Fesselnd statt laaangweilig

Eine optimale Länge der einzelnen Clips, die Ihr zu einer Story kombiniert, gibt es nicht. Es empfiehlt sich aber, diese möglichst kurz zu halten, damit die Nutzer sie zu Ende schauen. Andernfalls besteht die Gefahr, dass sie vorzeitig weggewischt werden.

Außerdem kommt es auf einen bunten Bild-Mix an, denn vermutlich will niemand eine Story sehen, die einzig und allein aus kleinen Videoclips besteht. Es lohnt sich also, verschiedene Formate einzubringen, wie zum Beispiel Fotos, Boomerangs oder Zeitraffer – die Zuschauer wollen bei Laune gehalten werden! Bilder und Videos lassen sich mit einer Vielzahl an GIFs und Stickern versehen.

60 % der Story-Nutzer schauen sich die Clips zudem mit Ton an, also muss nicht zwangsweise darauf geachtet werden, dass die Story auch ohne Ton einen Sinn ergibt. Im Zweifelsfall lassen sich Clips, in denen der Ton eine wichtige Rolle spielt, im Handumdrehen durch den „Sound on“-Sticker kennzeichnen.

Fazit

Stories bedeuten in erster Linie Nahbarkeit und bieten eine willkommene Abwechslung zum perfekt durchgeplanten Feed. User lassen sich gern von exklusivem Behind-the-Scenes-Material oder Produktvorstellungen überraschen. Eure Marke oder Euer Unternehmen erscheint durch gelungene Stories unmittelbar greifbar, sodass Nutzer Spaß an Interaktionen haben. Außerdem lernen sie die Menschen dahinter kennen. Bei einem Takeover können einzelne Mitarbeiter den Nutzern zum Beispiel exklusive Einblicke in ihren Arbeitsalltag gewähren. Solche Erlebnisse erwecken Marken zum Leben. Sie fördern ein positives und sympathisches Image, welches Kaufentscheidungen maßgeblich beeinflusst.

Quellen

http://www.futurebiz.de/artikel/instagram-stories-tipps-unternehmen/
https://www.socialmediaakademie.de/blog/instagram-stories-geschaeftlich-nutzen/
https://t3n.de/news/storytelling-instagram-stories-973615/
http://www.futurebiz.de/artikel/reihenfolge-instagram-stories/

Ihr braucht Support in Sachen Instagram-Stories? Wir stehen Euch gern zur Seite. Außerdem haben wir da mal etwas vorbereitet: Lernt in unserem exklusiven Workshop das Ein-mal-eins der Stories ganz gemütlich bei Pizza und Bier kennen.

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