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Influencer Marketing oder: Das Ende der “Kauf, du Sau!”-Ära

„Zeig mir, was Du kaufst – dann kaufe ich es auch!“ Gut, ganz so simpel funktioniert Influencer Marketing nicht, aber immer mehr Unternehmen setzen im digitalen Marketing-Mix auf die Zusammenarbeit mit reichweitenstarken Meinungsmachern. Aber was verbirgt sich eigentlich hinter dem Begriff Influencer?

 

WAS IST EIN INFLUENCER BZW. INFLUENCER MARKETING?

Als Influencer gelten Personen, die stark in sozialen Netzwerken aktiv sind und bei ihren Fans und Followern hohes Ansehen genießen. Vor allem diese beiden Aspekte machen sie für das Marketing interessant. Influencer berichten zum Beispiel im Rahmen von Produkttests oder Events auf ihren sozialen Kanälen über eine Marke und sind damit Instrumente des digitalen Marketings. So steigern sie durch ihre Beiträge etwa die Markenbekanntheit oder tragen zum positiven Image eines Unternehmens bei.

 

WARUM SICH INFLUENCER MARKETING FÜR UNTERNEHMEN LOHNT

Besonders bei schwierigeren und längerfristigen Kaufentscheidungen suchen Konsumenten heute gezielt nach Empfehlungen. Hier kann eine Kooperation mit einem passenden Influencer Gold wert sein, denn…
… der Influencer ist in der Zielgruppe bekannt bzw. kennt die richtigen Leute.
… der Influencer verleiht dem Produkt und damit der Marke Relevanz sowie ein positives Image, da nur Produkte empfohlen werden, von denen er oder sie selbst überzeugt ist.
… der Influencer trägt dazu bei, Kaufentscheidungen zu beschleunigen. Durch die persönliche Beziehung zur Community wirkt seine Empfehlung authentisch und fast wie der Rat eines Freundes.

 

AUF DAS WIE KOMMT ES AN! – DOS UND DONT’S IM INFLUENCER MARKETING

Klar, BibisBeautyPalace hat über 4 Millionen Abonnenten auf YouTube – aber viel wichtiger als die reinen Followerzahlen ist, dass der gewählte Influencer zum Unternehmen, der Marke und dem Produkt passt. Nur so erreichen die sogenannten Sponsored Posts auch die richtige Zielgruppe und hohe Streuverluste werden vermieden.
Vor dem Start sollten außerdem Ziele der Kampagne und Aufgaben des Influencers (z. B. die Anzahl der Beiträge) klar definiert und in einem Vertrag schriftlich festgehalten werden – das erspart beiden Seiten böse Überraschungen.
Zu guter Letzt ist es wichtig, dass Unternehmen Influencern mit Respekt und auf Augenhöhe begegnen und ihnen Freiheiten bei der Gestaltung der Beiträge lassen. Sie haben sich Reichweite und Ansehen meist über einen längeren Zeitraum erarbeitet und wissen am besten, welche Inhalte und Formate ihre Zielgruppe interessieren. Denn nicht vergessen: Auch Influencer sind ganz normale Menschen und keine Postingmaschinen!
Kreativrausch-Expertentipp: Auf die kluge Auswahl der richtigen Influencer kommt es an! Darum vor dem Start einer Influencer-Marketing-Kampagne lieber sorgfältig recherchieren und überprüfen, ob der gewählte Meinungsmacher zum Markenprofil bzw. den weiteren Marketingaktivitäten des Unternehmens passt. Oftmals ist ein Micro-Influencer mit weniger Followern, aber der richtigen Zielgruppe die bessere Wahl.